2. Wie wird die Operation durchgeführt ?

In (meist) lokaler Betäubung werden von zwei kleinen Schnitten am Hodensack aus die Samenleiter durchtrennt, dabei auf jeder Seite ca. 1-2 cm lange Abschnitte aus dem Samenleiter entfernt und zur feingeweblichen Untersuchung eingesandt. Die Samenleiterenden werden sicher unterbunden und dann die Wunden mit selbstauflösendem Nahtmaterial verschlossen. Arbeitsunfähigkeit nach der Operation ist nur vereinzelt erforderlich.
Der Erfolg der Operation wird nach 8 bis 12 Wochen durch mindestens zwei Ejakulatanalysen bestätigt, welche die Abwesenheit von Samenzellen im Ejakulat nachweisen – erst dann kann auf die bisherige Empfängnisverhütung verzichtet werden.